Makrofotografie

Wenn das Wetter für Außenaufnahmen zu kalt und zu naß und die Reisekasse zu leer ist könnte man in den eigenen vier Wänden ein kleines Fotoprojekt starten.

Wie wäre es mal mit Makrofotografie um alte Schätze der Vergessenheit zu entreißen?

Ich bin für dieses Wochenendprojekt in den Keller gestiegen und habe die alte Modelleisenbahnkiste ans Tageslicht geholt.

Die Aufnahmen auf dieser Seite entstanden mit einer Canon EOS 760D und dem Makroobjektiv 105 mm 1:2,8 DG HSM von SIGMA. Als diffuse Beleuchtungsquelle wurde eine kleine LED-Kameraleuchte Luxpad 23 von NanGuang und für Spitzenlichter eine LED Schreibtischlampe eingesetzt. Als Hintergrund habe ich weissen Fotokarton verwendet.
Die Beleuchtungsstärke der verwendeten Lichtquellen ist vergleichsweise gering. Für eine maximale Schärfentiefe habe ich Blende 22, für eine geringe Körnung eine Filmempfindlichkeit von ISO-200 gewählt. Wegen der daraus resultierenden langen Belichtungszeit von fast einer Sekunde ist ein Stativ natürlich unerläßlich. Damit die Kamera während der Aufnahme absolut stillsteht sollte man über Kabel oder über Funk auslösen. Bei modernen Kameras geht das sehr komfortabel über WLAN. Mittels einer APP kann man mit dem Tablet oder dem Smartphone die Aufnahme kontrollieren, scharfstellen und den Auslöser betätigen.

Das Foto zeigt ein Modell einer Schlepptenderlokomotive der Baureihe 39 der Deutschen Reichsbahn im Maßstab 1:160 der Fa. Fleischmann. Das Modell wurde zwischen 1986 und 2009 gefertigt und weist eine Länge von Puffer zu Puffer von 144 mm auf. Vor der Aufnahme hätte ich sorgfältiger den Staub vom Modell pusten müssen.

Nordkapp Kreuzfahrt

Polarkreistaufe

Kreuzfahrten sind schlecht für die Umwelt, weil die Schiffe dreckiges Schweröl statt sauberes Erdgas verbrennen und jede Menge Feinstaub in die Atmosphäre blasen. Kreuzfahrtschiffe verwenden aus Kostengründen in den Häfen keinen Landstrom sondern lassen die dreckigen Schiffsdiesel weiterlaufen.
Kreuzfahrten sind schlecht für alle redlichen Steuerzahler weil die Kreuzfahrtbetreiber in Deutschland für ihre Schiffe keine Steuern zahlen sondern ihre Schiffe in Steuerparadiesen anmelden.
Kreuzfahrten sind schlecht für die Rechte von Arbeitnehmern weil im Bauch des Schiffes Menschen für einen Hungerlohn schuften müssen.
Kreuzfahrten sind schlecht für die besuchten Städte und Länder weil die Kreuzschifftouristen in Massen einfallen aber kein Geld dalassen.
Und Kreuzfahrten sind schlecht für die Gesundheit der Touristen weil man auf Kreuzfahrten unheimlich zunimmt.

Das alles ist richtig und es könnte geändert werden, wenn die Staaten, in deren Häfen die Kreuzfahrtschiffe nun mal anlegen, dies ändern wollten.

Trotzdem und mit schlechten Gewissen wollten wir auch mal eine Kreuzfahrt machen und haben uns einen relativ kleines Schiff mit „nur“ 460 Kabinen ausgesucht und eine Kreuzfahrt von Bremerhaven zum Nordkapp und zurück gebucht.

Unser Fazit: wenn man nicht zu jung ist (das Durchschnittsalter der Passagiere liegt vermutlich über 60), drei bis viermal am Tag gepflegt Essen gehen möchte, das Leben auf See mag, die Kosten nicht scheut und das Wetter (so wie bei uns) mitspielt, dann kann eine Kreuzfahrt sehr schön sein. Da das Schiff vor allem Nachts unterwegs ist, kann man die Tage sehr schön mit Landausflügen verbringen.

Aber vor allem: Skandinavien ist ein Traum!

Irland 1979

Bilder einer Rundreise durch Irland. Mein Schulfreund Manfred und ich haben Irland 1979­ mit dem Zug, dem Fahrrad und als Anhalter bereist. Lesetipp: „Irisches Tagebuch“ von Heinrich Böll.
Kamera : Porst Reflex CX-6 (baugleich Practika LTL) mit drei Wechselobjektiven.